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Von Fohrde am Bohnenlander See und am Gördensee entlang nach Brandenburg-Görden (Gruppentour mit den RainbowHikers)

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Von Fohrde am Bohnenlander See und am Gördensee entlang nach Brandenburg-Görden (Gruppentour mit den RainbowHikers)

and went for a hike

October 26, 2025

Von Fohrde am Bohnenlander See und am Gördensee entlang nach Brandenburg-Görden (Gruppentour mit den RainbowHikers)

04:46

13.0km

2.7km/h

60m

60m

Die RainbowHikers (rainbowhikers.de) hatten wieder zu einer Wanderung eingeladen und zwei Wanderinnen, vier Wanderer und ein Hund folgen mir heute durch die Lost Places bei Brandenburg an der Havel.

Wir starten unsere Tour bei schönstem Sonnenschein gegen 9.30 Uhr am Haltepunkt Fohrde (RB51). Zunächst laufen wir durch den Ort, der heute schon halloweenmäßig aufgetakelt ist; überall gibt es Spinnennetze und schwarze Spinnen, Gespenster und dergleichen. Nur die Dorfkirche dämmert im scheinbaren Dornröschenschlaf dahin. An dem See Dammstücken treffen wir einen Angler, der ein Verzeichnis der Angelgewässer im Land Brandenburg dabei hat. Ich kopiere mir gleich die passende Seite mit den Teichen bei Fohrde.
Und dann fängt es an zu nieseln. Wir erreichen den ehemaligen Truppenübungsplatz am Fohrder Berg, heute ein Refugium der Mountainbiker. Man kann sich zwar nicht unterstellen, aber angesichts der Lost-Place-Bauten fangen die Augen einiger Mitwanderer an zu leuchten.
Auf Waldwegen gelangen wir an den Bohnenländer See, der mit dem Gördensee eine Gewässerrinne bildet. Beide Seen sind nur maximal zwei Meter tief. Und wir entdecken die Kolonie Bohnenland am Ostufer, so benannt, weil hier einst Bohnen angebaut wurden.
Und weiter geht es durch den Wald. Wir überqueren die Rathenower Landstraße und den Eisengraben, der ohne Wasser daherkommt, sowie die Bahnstrecke der RB51 zwischen Rathenow und Brandenburg. Auf einer Bank am Wege machen wir eine längere „Mittagspause“.
Auf dem Rundweg Gördensee kommen wir zum gleichnamigen See, biegen aber gleich links ab, um noch ein paar ehemalige Militäranlagen zu entdecken. Zwei große Schießplatzanlagen sehen aus wie für Panzerfäuste bestimmt. Interessante Graffiti sind dort inzwischen entstanden. Wieder am Gördensee, sehen wir mehrere riesige Betonwände, die den ehemaligen Schießplatz der NVA und Volkspolizei sichern sollten. Der Schießplatz wurde zwischen 1958 und 1990 benutzt.
Am Quenzgraben beschließen wir, den Quenzsumpf heute außen vor zu lassen und dafür das Café „Clara“ im Senioren- und Pflegezentrum „Clara Zetkin“ aufzusuchen, denn alle sind nass bis auf die Haut. Der Wirt weist uns etwas unwirsch darauf hin, dass die Mittagszeit vorüber ist. Als er erkennt, dass wir nur Kaffee und Kuchen wollen, wird er freundlich und stellt uns sogar zwei Tische zusammen. Der Kuchen ist sehr gut und die warmen Getränke tun das ihrige.
Der Endspurt führt uns an der Straßenbahn entlang zum Haltepunkt Görden, den wir gegen 14.10 Uhr erreichen. Hier ist eine Haltstelle der Straßenbahn Linie 1, die uns gegen 14.33 Uhr zum Brandenburger Hauptbahnhof fährt.

Die Tour war sehr interessant, auch wenn das Regenwetter alles etwas grau wirken ließ. Unsere gute Laune konnte das nicht beeinflussen. Tschaika hatte noch selbstgebackene Kekse mit, die allen sehr mundeten.

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