4.8
(443)
1,523
hikers
03:13
11.1km
270m
Hiking
A wonderful change between forest and panoramic paths near Holzfeld awaits you on the eleven-kilometer-long Rheingold dream loop. Either you start at the Patelsbach hiking car park or alternatively at the Hirzenach train station. Starting from the parking lot, you initially hike to Holzfeld and then reach the first viewpoints high above the Rhine Valley via orchards.
In the forest you cross two picturesque stream valleys and then you reach Ploweslay. This is followed by the climb to the plateau with the so-called Edgar Reitz view: your gaze wanders over colorful flower meadows down to the meandering Rhine. After another two kilometers you are back at the starting point.
by Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein
Last updated: June 3, 2024
Waypoints
Start point
Parking
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2.38 km
Highlight • Natural
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Tip by
4.58 km
Highlight • Viewpoint
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Tip by
6.19 km
Highlight • Viewpoint
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Tip by
9.28 km
Highlight • Viewpoint
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Tip by
11.1 km
End point
Parking
Way Types & Surfaces
Way Types
5.60 km
5.10 km
403 m
< 100 m
Surfaces
6.56 km
3.47 km
890 m
198 m
< 100 m
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Elevation
Highest point (310 m)
Lowest point (150 m)
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This route was planned by komoot.
The Rheingold dream loop is absolutely a highlight, great narrow paths with great views of the Rhine, and every few hundred meters there is a bench to relax 😘
A very beautiful tour, but quite strenuous in this heat. A basic level of fitness is absolutely necessary. I would recommend doing this loop in the opposite direction. That way, you can basically see the highlights on the way back, and they'll stay with you longer.
This dream loop absolutely deserves its name and we can really recommend it without reservation! The best place to start the tour is certainly the Patelsbach hiking car park, which is where we started. This is the official starting point of the circular hike. The entire tour is very well signposted, the paths are really beautiful and varied, behind every bend the next breathtaking view of the Rhine Valley awaits you and for those who want to take it a little easier, there are numerous places to sit from which you can admire the beautiful landscape. https://www.saar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/rheingold
Today the three of us were on the road again and hiked the Rheingold dream loop. Great views and path The only thing that bothers me on the Rhine is the noise from trains, ships and cars. But a great tour
The Rheingoldschleife is located near the Mittelrheinschleife. The weather got better and better in the afternoon. 🌤 So for the 2nd time I laced my 🥾🥾 shoes and off we went. @Michael, I don't really want to add anything to your tour description 👍😍, maybe just a few pictures. 🙈😅
This dream loop is pure Rhine romance again. From the starting point you get relatively quickly closer to the namesake of this circular route, the Rhine. Many viewpoints with benches and shelter, such as the Europakanzel, offer space to linger and enjoy the unique views. The altitude is sometimes hard to earn, but the permanent view of the Rhine makes up for it.
Traumschleife Rheingold Die Traumschleife Rheingold wurde 2013 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 83 Erlebnispunkten zertifiziert. Start der Traumschleife Wanderparkplatz am Patelsbach, direkt an der Kreuzung der beiden Kreisstraßen K 114 und K 115. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn. Wegbeschreibung https://www.saar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/rheingold Sendung zur Tour ARD Mediathek Wienpahl wandert: Traumschleife Rheingold - Vom Suchen und Finden des Glücks, im Leben und beim Wandern https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/wienpahl-wandert-traumschleife-rheingold-vom-suchen-und-finden-des-gluecks-im-leben-und-beim-wandern/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1MDAxODI/ Rheingold Info Die Traumschleife Rheingold wurde als "Deutschlands schönster Wanderweg 2016" in der Kategorie Touren mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Das Tal wird „ immer enger, die Felsen schroffer und de Gegend wilder, und hier ist der Rhein am schönsten " So hat es der Dichter und Philosoph Friedrich Schlegel schon vor über 200 Jahren geschrieben. Rheinromantik pur erleben Sıe auf der Traumschleife Rheingold. So hat es auch der bekannte Filmregisseur Edgar Reitz gesehen, als er in der Fernsehserie Heimat seine Filmfiguren Edu und Lucie auf dem Weg von Berlin nach Schabbach im Hunsrück am Panoramablick picknicken ließ, dort, wo heute dıe Traumschleife Rheingold vorbeiführt.Und noch mehr: Die Traumschleife Rheingold bedeutet eine Exkursion in 400 MiIlionen Jahre Erdgeschichte am Mittelrhein, Ausblicke auf die historische Propstel Hirzenach und dıe fast vergessene Keltensiedlung am Ginsterstück bei Rheinbay.Quelle: Text Infotafel Die Traumschleife „Rheingold“ ist 10,7km lang Sie stellt mittelschwere Anforderungen. 677 Höhenmeter sind zu überwinden. Die Wanderung wird gegen den Uhrzeigersinn empfohlen. Start und Ziel der Traumschleife Rheingold ist der Wanderparkplatz am Patelsbach bei der Schnittstelle der beiden Kreisstraßen K 114 und K115. Von hier aus führt der Pfad zunächst bergauf in Richtung Holzfeld zum Kalkofen, auf eıne Höhe von ca 300 Metern über Meereshöhe.Von der dortigen Höhenterrasse des Rheins hat man einen wunderschönen Rundumblick auf die zu erwandernde Landschaft, die durch den Rhein und die engen Kerbtäler geprägt wurde. Nach der Überquerung des Tempusbaches erreichen wir den Ort Holzfeld, an dem wir entlang wandern und bei der Leimkaul auf den Bornbach stoßen.Von dort knickt der schöne Wiesenwanderweg in östliche Richtung zum Rhein hin ab und führt in einem Bogen um den Wilbertskopf. Hier kann man bei den Aussichtspunkten Wingertsberg, Wilbertskopf und Elberheide Blicke auf das wildromantische Rheintal, sowie die Burgen Maus Liebenstein und Sterrenberg (Feindliche Brüder) genießen. Durch einen lichten Eichenniederwald gelangen wir absteigend über einen Pfad zum weiteren Wanderweg über den Tempusbach zum Aussichtspunkt Europakuppel. Von hier aus fällt der Blick auf Hirzenach mit der Propstei. Über die Treppenstufen in der Weinbergsrnauer geht es über den Felsgrad weiter bergauf. Spätestens hier erschließt sich dem Wanderer neben der romantischen nun auch dıe wilde Seite des Rheintales. Dem Wanderweg absteigend folgend, überqueren wir den Patelsbach und gelangen zum Pfad durch die ehemalige Weinbergslage Propstelberg. Von dort hat man einen beeindruckenden Ausblick auf Hirzenach und die, Rheininsel Ehrenthaler Werth. Über Pfade und Wege durch den Niederwald gelangt man in den Bereich des Plateautals, ins Ginsterstück. Nach dem Aussichtspunkt Weilerer Mühle und der Wanderschutzhütte erreichen wir nun den Aussichtspunkt Keltenringwall, der den höchsten Punkt der ehemaligen Keltensiedlung im Bereich Ginsterstück darstellt. Nach weiteren sehenswerten Ausblicken gelangen wir jetzt zu dem Aussichtspunkt Edgar Reitz-Blick Hier wurde die berühmte Mittelrheinszene der Fernsehserie „Heimat“ von Edgar Reitz gedreht. Durch seinen totalen Rundumblıck, auf das Engtal des Rheines mit 70 und die Fleckertshöhe mit 531m über Meerespiegel, muss dieser Aussichtspunkt als der schönste der gesamten Traumschleife Rheingold bezeichnet werden Nach desem Höhepunkt erreicht man über weitere abwechslungsreiche Wege und Pfade den Ausgangspunkt am Wanderparkplatz. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt Kalkofen Der Name Kalkofen ist selbsterklärend. Schon im 17. Jahrhundert wurde im Bereich des heutigen Kalkofens Kalk gebrannt, der als Bindemittel für Mörtel verwendet wurde. Als Grundstoff wurde der kalkhaltige Lehm verwandt, der im Quellbereich des südlich gelegenen Tempusbachtales reichlich vorhanden ist. Die Lehmablagerungen auf den Terrassen des Rheintales sind auf die Eiszeiten zurückzuführen. Der Rhein führte in den Eiszeiten kaum Wasser und die Permafröste pulverisierten die kalkhaltigen Schotter, die der Rhein aus den Alpen mitführte. Starke Winde verwehten das erodierte Kalkmaterial, das sich auf den Rheinterrassen als Lehm ablagerte. Als Brennstoff für die Kalkbrennung wurde Holz aus dem nahen westlichen Wald oberhalb vom Kalkofen verwandt. Quelle: Text Infotafel Die Mittelrheinkirsche im Talkessel des Tempusbachtales Der Wasserlauf des Tempusbaches muss mit ca. 1,5 Kilometer, wie viele andere Bäche des oberen Mittelrheines, als sehr kurz bezeichnet werden. Er wird aus drei Quellbereichen gespeist, die im oberen Teil des Bachtales eine kesselartige Tallandschaft geschaffen haben. Im unteren Teil des Bachlaufes verjüngt sich das Tal zunehmend und stellt sich dann als enges Kerbtal dar, bevor die Wasser in den Rhein münden. Holzfeld ist linksrheinisch der südlichste Teil des Mittelrheintales, in dem großflächig Kirschen angebaut wurden. Anfang der 1960er Jahre wurden hier noch 2.630 ertragsfähige Obstbäume gezählt. Der größte Anteil hieran bestand aus Kirschbäumen. Durch die kesselartige Lage des Tempusbachtales werden stürmische Winde abgehalten und die Sonne heizt das Tal sehr gut auf. Das hierdurch bedingte milde Kleinklima lässt die Kirschen sehr gut gedeihen und sichert eine gute und frühe Ernte. Quelle: Text Infotafel Die Leimkaul als Baustofflieferant Der Gemarkungsname Leimkaul ist regionale Umgangssprache und setzt sıch aus den beiden Wörtern Leim = Lehm und Kaul = Kuhle zusammen. In dıe hochdeutsche Sprache übersetzt, würde man von Lehmkuhle sprechen. Tatsächlich befindet sich hier eine starke Lehmablagerung. Der hier vorkommende Lehm wurde in der Vergangenheit abgebaut und als Baumaterial vielseitig verwendet. So wurde er als Stampflehm für Böden in Kellern oder Scheunen, ebenso für die Füllung von Gefächern bei Fachwerkhäusern genutzt. Weiterhin wurden Ziegelsteine aus Lehm gebrannt, die für den Bau von Häusern verwendet wurden. In Holzfeld finden sich noch einige ältere Häuser, die mit diesem Baustoff errichtet wurden. Die jetzt noch sichtbare Ausbuchtung in Richtung Dorf belegt den ehemaligen Lehmabbau. Hier treffen sich auch der Rhein-Burgen-Weg und die Traumschleife Rheingold, dıe ca. drei Kilometer den gleichen Weg nutzen. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt am Wingertsberg Die Weinberge am Mittelrhein befinden sich überwiegend auf der rechten Rheinseite, da diese nach Süden ausgerichtet und damit sonnenexponiert sind. Die Rheinhänge auf der linken Rheinseite sind nach Norden oder Osten ausgerichtet und werden von der Sonne weniger erreicht. Lediglich in der großen Rheinschleife im Bopparder Hamm ist auch und gerade auf der linken Rheinseite viel Sonne. Darüber hinaus wurde und wird aber auch Wein auf der linken Rheinseite auf den nach Süden ausgerichteten Seitentälern des Rheines angebaut. Eine solche alte Weinbergslage befindet sich auf dem südlichen Hang des Wilpertskopfes in Richtung des Bormbaches. Den ehemaligen Weinanbau belegen der Gemarkungsname Wingertsberg und auch die noch vorhandenen Weinbergsmauern. Sehr wahrscheinlich wurde der Weinanbau um 1900 n. Chr. wie auch viele andere Weinlagen aufgegeben als die Anbaufläche im Bereich Mittelrhein von über 2000ha auf 1000ha Anbaufläche zurückging. Ein Auszug aus der Flurkarte zeigt die vielen kleinen Parzellen mit einer Größe um die 100m². Nach dem Weinbau wurde das Gelände zum Obstanbau genutzt und ist später leider verbuscht und inzwischen bewaldet. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt Wilpertskopf Der Wilpertskopf ist ein Felsmassiv, das von dem Bornbach und dem Tempusbach regelrecht aus der Landschaft ausgeschnitten wurde. Vom Engtal des Rheins aus betrachtet, wirkt er wie ein riesiger Klotz der die Landschaft dominiert. Dem Wanderer erschließt sich von hier aus die grandiose Flusslandschaft des Rheines mit drei unterschiedlichen Abschnitten des Rheintales. Tief unten sieht man das Engtal (auch als Untertal bezeichnet) mit dem Flusslauf auf einer Höhe von ca. 70m über Normal-Null (NN), das der Rhein während der letzten rund eine Million Jahre geschaffen hat. Oberhalb des Engtales befindet sich das Obertal. Dieses Obertal wiederum wird untergliedert in das Plateautal auf ca. 200m über (NN) und dem weiten bis zu vier Kilometer breiten Trogtal auf ca. 300 bis 350m über (NN). Von hier aus sind als besondere Sehenswürdigkeiten die Burgen Sterrenberg und Liebenstein ("Feindliche Brüder”), die fast senkrechte Felswand Ploweslay und die denkmalgeschützte Zone der Propstei in Hirzenach hervorzuheben. Der Wilpertskopf war seit jeher ein begehrter Aussichtspunkt in Holzfeld, der auch gerne als Fotomotiv verwendet wurde. Quelle: Text Infotafel Die Eichenlohe als Gerbstofflieferant für die Lederindustrie Die Eichenniederwaldbewirtschaftung war über Jahrhunderte ein sehr wichtiger Bestandteil der heimischen Waldwirtschaft. Die Bewirtschaftung des Niederwaldes wurde hier als Eichenschälwald betrieben. Hierbei stellte die Loherinde (Rinde der Eiche) das Hauptprodukt der Niederwaldwirtschaft dar. Diese wurde wegen des hierin vorkommenden Gerbstoffes von den Ledergerbereien benötigt. Die Erlöse aus dem Verkauf der Loherinde überstiegen in der Regel die Einnahmen aus den Hochwaldbeständen. Im zeitigen Frühjahr beim Knospenaustrieb konnte die Loherinde der 20 bis 30-jährigen Eichenjungstämme mühelos mit entsprechenden Werkzeugen vom Stamm abgelöst werden. Nach der Trocknung der Lohe wurde diese gewinnbringend an die Lohemühlen verkauft. Das Stammholz wurde zusätzlich als Brennholz verwendet. Der Wurzelstock der Eiche blieb erhalten und trieb erneut aus. Nach 20 bis 30 Jahren konnte die Eichenlohe erneut geerntet werden. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt Europakuppel Die Verkehrsverbindung zwischen Hirzenach und Holzfeld war in früherer Zeit lediglich über Pfade möglich und daher sehr unbefriedigend. In den Jahren 1925 bis 1926 wurde daher Abhilfe geschaffen und ein entsprechender Weg hergerichtet, der in Handarbeit erstellt wurde. Von nun an war es erstmals möglich, die Strecke mit Fuhrwerken zu befahren und die bereits vorhandenen Weinberge besser zu bewirtschaften. An der Stelle der jetzigen Europakuppel versperrte jedoch ein Felsgrad den Weg, der durchbrochen werden musste. Talseitig blieb hierbei ein Felsvorsprung übrig, der heute die Grundlage für den wunderschönen Aussichtpunkt Europakuppel stellt. Quelle: Text Infotafel Historische Weinbergslage Propsteiberg "Propsteiberg" ist die im Tal des Padelsbaches nach Süden hin ausgerichtete Weinbergslage. Namensgeber für diese Weinbergslage ist die in Hirzenach ansässig gewesene Propstei, der diese Liegenschaft gehörte. Nachdem sich der Winzerverein in Hirzenach aufgelöst hatte, wurde der Propsteiberg als Weinberg aufgegeben und verbuschte seitdem. Im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens wurde in den Jahren 2012 und 2013 das Gelände entbuscht und ist nun durch die vielen alten Weinbergsmauern als ehemaliger Weinberg wieder erkennbar und soll auch zukünftig offengehalten werden. Quelle: Text Infotafel Bocksberg führt Wanderwege zusammen Die Herkunft des Namens Bocksberg ist nicht zweifelsfrei geklärt. Vermutlich geht er nach einem Hirzenacher Weistum von 1585 auf einen Oberhirzenacher Schöffen namens Bock zurück, der womöglich Eigentümer dieses Flurstücks war. An dieser Stelle treffen der Rhein-Burgen-Weg und dieTraumschleife Rheingold erneut aufeinander und nutzen in Richtung Ginsterstück den Weg gemeinsam. Ein atemberaubender Ausblick lässt die Orte Kestert und Hirzenach sowie im Süden die Rheininsel Ehrenthaler Werth erkennen, die zur Hälfte zu Holzfeld und damit zur Stadt Boppard gehört. Quelle: Text Infotafel Ploweslay = der blaue Fels Ploweslay, so nennt sich dieser Flurnamen. Was steckt hinter dieser Bezeichnung? Um den Namen zu entschlüsseln muss der Name in zwei Wörter getrennt werden. Lay bedeutet Stein oder Fels. Plowes muss umgangssprachlich als ploo, hochdeutsch = blau, bezeichnet werden und hat wohl seinen Ursprung in der linksrheinischen, französischen Zeit, als Boppard 1791 - 1813 zur französischen Republik gehörte. Damals wurden viele französische Begriffe eingedeutscht. So wird es wohl auch mit dem französischen Wort bleu, deutsch = blau, umgangssprachlich = ploo, etwas Blaues gewesen sein. Das oberflächennah zu Tage tretende Gestein in Form des blauen Hunsrückschiefers lässt auf jeden Fall diese Betrachtung zu. Der Name Ploweslay ist daher wohl als blauer Fels zu bezeichnen, der sich imposant in steiler Lage vom Flussbett des Rheins erhebt. Quelle: Text Infotafel Ginsterstück, ein Blick zurück in die Vergangenheit Die nicht bewaldete Fläche auf der Plateauterrasse zwischen dem Engtal des Rheins und dem Weilerbach trägt offiziell die Flurbezeichnung Niederwald, wird jedoch im Volksmund Ginsterstück genannt. Diesem Bereich kommt besondere Bedeutung zu, da es sich hier in vorömischer Zeit um eine Siedlungsstätte bzw. eine Höhenfestung der Treverer Kelten handelte. Die Besiedlung dieser Fläche erfolgte bereits in der Eisenzeit vor knapp 3000 Jahren. Die steil abfallenden Felswände zum Rhein und zum Weilerbach stellen eine natürliche und nicht zu überwindende Barriere dar. Nach Westen hin wurde dıe Höhenfestung durch einen 10m hohen Wall abgesichert. Durch einen vorgelagerten Graben wurde die Absicherung ‚ durch den Wall noch weiter verstärkt. Die keltische Höhensiedlung wurde von dem Bopparder Arzt Dr. Friedrich Funk entdeckt und von der Kreisverwaltung zur Denkmalzone erklärt. In der Rhein-Zeitung vom 04.05.2001 heißt es hierzu: „Wegen ihrer vorzüglichen Erhaltung sowie der Einzigartigkeit der Gesamtkonstruktion stellt die Anlage nach Auffassung der Denkmalpfleger ein für den Rhein-Hunsrück-Kreis bedeutendes Beispiel eisenzeitlicher Höhenburgen dar. Die Unterschutzstellung - so die Kreisverwaltung - dient der Bewahrung der archäologischen Substanzen, deren Erhalt aus wissenschaftlichen Gründen im öffentlichen Interesse liegen.“ Der Aussischtspunkt an der nordöstlichen Stelle des Ginsterstückes besticht nicht nur heute durch seinen atemberaubenden Ausblick, sondern war zu keltischer Zeit von strategischer Bedeutung als Beobachtungsstation auf den Rhein und das rechtsrheinische germanische Kernland. Quelle: Text Infotafel Weilerer Mühle und Eselspfad Die nordwestliche Begrenzung der keltischen Höhensiedlung erfolgt durch die steil abfallende Hangkante zum Weilerbach. Zusätzlich zu dieser sehr schwer zu überwindenden Barriere befinden sich. noch Reste eines künstlich errichteten Erdwalles mit einem dahinter befindlichen Laufgraben. Hierdurch wurde die Sicherheit der Anlage noch weiter erhöht. Der zum Weilerbach hinunter führende Eselspfad war mit Sicherheit bereits zu keltischer Zeit schon vorhanden und mit einem Tor gesichert. Oberhalb der Höhensiedlung befindet sich zwar eine Quelle, jedoch wurde der Eselspfad damals sicherlich zur Beschaffung von Trinkwasser aus dem nahen Bach genutzt. Von der Felskante aus erstreckt sich der Blick über das bewaldete Bachtal sowie im unteren Bereich auf die Weilerer Mühle. Quelle: Text Infotafel Keltenringwall An dieser Stelle befindet sich der westliche Teil der keltischen Höhensiedlung, die durch einen künstlich errichteten, 10m hohen und ca. 100m langen Absperrriegel gesichert wurde. Dieser Wallanlage wurde ein ca. zwei Meter tiefer Graben, der heute noch erkennbar ist, zur weiteren Sicherung der Anlage vorgelagert. In seiner Mitte befand sich ein Durchgang, der mit einem Tor gesichert war. Das gesamte Areal der keltischen Höhensiedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 30 bis 40ha. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt Niederwald Atemberaubend sind die Ausblicke von der Kante der Rheinhöhen in das Engtal des Rheins. Diesen wildromantischen Charakter der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal hebt auch der Aussichtspunkt Niederwald hervor. Auf dem Felsvorsprung des Aussichtspunktes stehend kann man sehr gut nachvollziehen, wie sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Philosophie der Rheinromantik entwickelt hat. Entscheidend haben hierzu z. B. der Dichter Heinrich Heine, Clemens von Brentano oder der Maler William Turner beigetragen. Schiebt man die heutige moderne und laute Infrastruktur gedanklich zur Seite und gönnt sich einen Moment der Ruhe, fühlt man sich in die Zeit der Rheinromantik zurückversetzt. Quelle: Text Infotafel Aussichtspunkt Panoramablick Der Aussichtspunkt Panoramablick ist mit 315m über NN der höchstgelegene Punkt der gesamten Traumschleife Rheingold. Von hier aus erschließt sich dem Betrachter eine Übersicht über die gesamte Landschaft. Im Süden blickt man in das wildromantische Engtal des Rheins mit der Insel Ehrenthaler Werth. Auf einer Höhe von ca. 200m über NN erkennt man das Niveau des Plateautales. Vor den Hunsrückhöhen befinden sich, malerisch in Streuobstwiesen aus alten Kirschbaumbeständen eingebettet, im weiten Trogtal, die Dörfer Holzfeld und Rheinbay. Im Nordwesten erhebt sich die Fleckertshöhe mit 531m über NN als höchster Gipfel in der Mitte des Oberen Mittelrheintales. Nördlich erkenht man die Burgen Sterrenberg und Liebenstein ("Feindliche Brüder”), den Fernsehturm Kühkopf sowie die Ausläufer des Westerwaldes. Der Ausblick komplettiert die Vielseitigkeit der Landschaft. und gibt dem Betrachter einen Gesamtüberblick über die bisher erwanderte Strecke. Quelle: Text Infotafel Edgar Reitz am Rhein Von 1982 bis 2004 schuf Filmregisseur Edgar Reitz den Spielfilmzyklus „Heimat“ in 30 Teilen. Größte Aufmerksamkeit erzielte zweifellos die 1984 ausgestrahlte Filmreihe „Heimat - Eine Deutsche Chronik in 11 Teilen“. Inhalt: Die in dem fiktiven Hunsrück-Ort Schabbach beheimatete Familie Simon erlebt zwischen 1919 und 1982 das Ende des Ersten Weltkriegs, das Aufkommen der Nationalsozialisten, den Zweiten Weltkrieg, die amerikanische Besatzung, das Warten auf die Kriegsgefangenen, das Wirtschaftswunder und die Umbrüche nach 1968. Im zweiten Filmteil „Die Mitte der Welt“ (1929 — 1933) lässt sich Eduard Simon wegen seiner Lungenerkrankung in Berlin von Professor Ferdinand Sauerbruch untersuchen. In Berlin lernt Eduard (Rüdiger Weigang) Luzie (Karin Rasenack), eine Prostituierte, kennen, die er von Berlin nach Schabbach bringt. Diese Reise ist von großen Illusionen getragen und ein Höhepunkt zwischen Berlin und Schabbach ist das Picknick hoch über dem Rhein, dem schönsten Fluss Deutschlands. Mit großem Bedacht suchte Edgar Reitz für diese Filmszenen den wunderbaren Aussichtspunkt unterhalb der Ortslage Rheinbay aus. Quelle: Text Infotafel
Motivated by "Wienpahl wandert" 📺 👞 on SWR television we hiked over the Rheingold Dream Loop on the left bank of the Rhine near Hirzenach, according to Ralph ... not without good reason in 2016 Germany's third most beautiful hiking trail. Although the tour is "only" 11 km long, it seemed a lot further to us. Maybe it was because of the many uphill and downhill sections. But it was probably because we just took a lot of time. With fantastic weather and warm temperatures, we could really enjoy the first Saturday of September on the great circular hike. @Ralph ..., Please and thank you for the nice Saturday. 😃😃 @Holger Wienpahl, great tip, much more like it. 👍
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December 6, 2023
A wonderful change between forest and panoramic paths near Holzfeld awaits you on the eleven-kilometer-long Rheingold dream loop. Either you start at the Patelsbach hiking car park or alternatively at the Hirzenach train station. Starting from the parking lot, you initially hike to Holzfeld and then
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