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Rastenberg Town Hall – Beichlingen Castle loop from Rastenberg

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Rastenberg Town Hall – Beichlingen Castle loop from Rastenberg

Hard

4.0

(3)

7

riders

Rastenberg Town Hall – Beichlingen Castle loop from Rastenberg

03:47

50.7km

580m

Cycling

Hard bike ride. Very good fitness required. Mostly paved surfaces. Suitable for all skill levels. The starting point of the route is accessible with public transport.

Last updated: April 4, 2026

Tips

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Finne

Hohe Schrecke

Waypoints

A

Start point

Bus stop

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1

869 m

Rastenberg Town Hall

Highlight • Monument

Very pretty, well-preserved Renaissance building... above the entrance there is a relief with the figure of Justitia, recognizable by the scales, and the year of construction

Translated by Google •

Tip by

2

2.42 km

Die Heilquelle

Einst galt Rastenberg als eine vielbesuchte Kurstadt.
Die ersten Heilquellen wurden in einem "Schreiben des Rassenburger Pfaffen M. Wolfgang Mylius vom 16. August 1646" erwähnt. Demnach entdeckten am 18. Juni 1646 ein Schäfer bei der Hut im Mühltal eine "helle Quelle". Bürgermeister Hickethier besichtigte sie, badete und trank daraus und stellte nach wenigen Tagen fest, dass er von seinen Leiden, Schmerzen in den Hüften, geheilt war.


Kurz danach fand man zwei weitere Quellen. Mit diesem Quellwasser, so kann man den Berichten der Chronisten entnehmen, sollen auch andere Krankheiten, wie z.B. offene Wunden, Gliederschmerzen, Knochenbrüche, schlechtes Gehör u.a.m. behandelt worden sein.

Die Kunde von der Heilkraft des Wassers hatte sich schnell verbreitet. Täglich kamen immer mehr „kranke“ Menschen um das Heilwasser zu trinken. Der plötzlich berühmte Badeort konnte sich jedoch nur zwei Jahre an den Wunderquellen erfreuen. Im Sommer des Jahres 1648 versiegten sie wieder und gingen als Friedensbrunnen (Ende des Dreißigjährigen Krieges) in die Geschichte Rastenbergs ein.

Genau 50 Jahre später traten die Quellen zum 2. Mal in Erscheinung. Der Bade- und Kurbetrieb lebte erneut auf und erreichte in den Jahren 1696 bis 1700 seinen Höhepunkt. Es handelte sich wiederum um drei Quellen, die man nach ihrem Aussehen und Geschmack, vor allem aber nach ihren Wirkungen benannte als Gesundborn, Purgierborn und Kretzbrunnen. Der Gesundbrunnen hatte ganz frisches, kaltes Wasser, während die beiden anderen Quellen lauwarm aus der Erde kamen.

Herzogliche Anweisung ordneten den Ausbau dieser Quellen an. Dem Landrichter zur Großbrembach wurde ihre Inspektion übertragen, zwei Brunnenschöpfer wurden angestellt sowie einige Gebäude in Quellennähe errichtet. Der Herzog setzte 1697 einen Stadt- und Landphysikus ein, der die Badegäste betreuen sollte. Ein für damalige Zeiten gewaltiger Badebetrieb setzte ein. Täglich sollen bis zu 1.000 Personen von dem heilenden Wasser getrunken haben. Es wurde "in Flaschen, Butten und Fässern auf Wagen und Karren hinweggetragen und gefahren". Aus ganz Deutschland, sowie aus dem Ausland kamen die Kurgäste. Zweifellos war diese Periode des Rastenberger Bades die wichtigste und ereignisreichste bis in die heutige Zeit.

Von kulturgeschichtlicher Bedeutung dürfte vor allem der in der Druckschrift von Dr. Zapf (1696) veröffentlichte Kupferstich des Bades in Rastenberg sein.

In der Mitte des Bildes erkennen wir die drei Gesundbrunnen, umschlossen von einer achteckigen Umfriedung, in der sich ein Schöpfer und vornehme Kurgäste, die Heilwasser aus den Pokalen trinken, bewegen.
Außerhalb der Umfriedung sitzen oder stehen gleichfalls Kurgäste. Hinter der Umfriedung erblicken wir links ein "Chaffe-Haus", eines der ersten Kaffee-Häuser Deutschlands in dieser Zeit. Weiter sehen wir acht Zelte mit leuchtendem Feuer davor und rechts ein festeres Haus mit einem Bäckerstand.


Die Brunnen gerieten in Vergessenheit. Erst 1866/67 wurde unter Leitung von Pastor Burkardt ein "Badekomitee" gebildet. Ein Badehaus entstand, 1868 erbaute die Gemeinde das Kurhaus und legte zwischen Badehaus und Kurhaus einen Kurpark an. In dem 1868 wurden 400 Badegästen registriert und etwa 4000 Wannenbäder verabreicht.

Es sind wieder Jahre vergangen, bist der Kurbetrieb in Rastenberg neu erblühte. Die Heilquellen waren inzwischen wieder einmal versiegt, jedoch die schöne Landschaft um Rastenberg ist geblieben. So wurde 1925 das Waldschwimmbad erbaut und ein neuer Anziehungspunkt geschaffen.

Die Suche nach den versiegten Heilquellen war zu kostspielig, doch im Jahre 1936 war es so weit, eine Quelle war gefunden. 1937 wurde ein großes Brunnenfest gefeiert und gleichzeitig die neue Stahlquelle eingeweiht. Die Stunden der Euphorie waren gezählt, während des folgenden schrecklichen Krieges sind die Quellen für immer verschwunden.

Tip by

15.4 km

Hohe Schrecke

Nature Reserve

4

26.6 km

Stone Cross of Oberheldrungen

Highlight • Monument

In the village in a small complex at a crossroads near the northern end of the village. In the complex there used to be a well shaded by linden trees, the "Hangborn".
Mighty cross-patterned cross with arms rounded at the outer edges and a horizontal head end. The foot should reach the width of the arm at the lowest point. While the arms are in good condition, the head shows slight weathering damage on top. The shaft has broken out on the north-east side about 30cm above the ground. The foot width that can be measured on the ground is 78 cm. On the front there is a Greek cross, on the back one on the top and a second one under a curved, acute-angled roof with a rooster beam (A-shape). The drawings are weathered and unfortunately covered by paint. Early 15th century.
The Oberheldrunger local researcher Ernst Glaß described the scratching on the back as a pilgrim devotional rune. The stone, which used to sink almost under the arms, had been lifted before 1923 by E. Glass. In the elevated form it was depicted on an anniversary emergency money note from the Spar- und Darlehnskasse Helderungen - value 0.50M. (Hall 1989) (Source: Suehnekreuz.de)

Translated by Google •

Tip by

5

34.3 km

Beichlingen Castle

Highlight • Castle

All that remains of the former castle is the mighty residential tower (Hohes Haus) from the 15th century, the new castle, the castle chapel and large parts of the ring wall. The former outer bailey was demolished in 1972 and replaced by functional buildings. The "Hohe Turm", a mighty residential tower with a floor area of 32 x 18 meters, the restored castle chapel.

Translated by Google •

Tip by

6

41.9 km

to drive fast.

Translated by Google •

Tip by

7

42.6 km

Junction 20 (Knotenpunkt 20)

Highlight • Cycleway

8

44.6 km

Rest Area Near Bachra

Highlight • Rest Area

Good space with bench and table to rest.

Translated by Google •

Tip by

B

50.7 km

End point

Bus stop

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Way Types & Surfaces

Way Types

23.4 km

11.9 km

7.72 km

6.93 km

586 m

244 m

Surfaces

20.0 km

15.5 km

5.64 km

5.62 km

3.74 km

260 m

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Elevation

Elevation

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Highest point (370 m)

Lowest point (150 m)

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